Belarus' Topographie, Natur und Klima

Belarus hat keinen Zugang zum Meer und ist damit nicht nur unattraktiv für Bergfreunde sondern auch für die Freunde maritimer Freuden. Das komplette Land ist stark eiszeitlich überprägt, was von nicht Wenigen durchaus als 'langweilig' bezeichnet wird. Seen, sanfte Hügel, Seen, schnurgerade Ebenen, Seen - wiederhole ich mich? Immerhin hat das ganze Land um die 11,000 Seen! Sehr viele davon findet man im Nordosten des Landes, der durchaus seine Reize hat. Im Süden des Landes, also in der Gegend entlang des Pripyat', findet man weitläufige Sumpfgebiete. Getrennt werden diese beiden Gebiete durch eine Hügelkette, welche von der polnischen Grenze quer durch das ganze Land bis nach Smolensk in Russland reicht. Der höchste 'Gipfel' des gesamten Landes liegt in dieser Kette unweit der Hauptstadt - es ist der Dschjardschinskaja Hara mit einer atemberaubenden Höhe von 345 m.

Das Klima ist ziemlich kontinental, wobei es nach Osten hin natürlich noch kontinentaler wird. Das heisst die Winter werden knackig kalt und sind reichlich lang, die Sommer sind ziemlich warm und feuchter als der Winter. Es fällt in etwa genauso viel Regen und Schnee wie in Deutschland. Bereits im November liegen fast überall die Temperaturen dauerhaft unter dem Gefrierpunkt.

Das Land hat zwar seine Nationalparks, aber auch weitläufige Gebiete mit massiven Umweltschäden, verursacht durch die rücksichtslose Industrialisierung zahlreicher Städte nach dem Zweiten Weltkrieg. Da viele Industriekombinate dichtmachen mussten, dürfte sich die Lage etwas entspannt haben. Eine Entspannung der Situation im äußersten Süden nahe der ukrainischen Stadt Tschernobyl (Chornobyl') ist allerdings nicht zu erwarten - die massive Strahlenkontamination der Umgebung (siehe Karte oben) hat weite Landstriche auf lange Sicht unbewohnbar gemacht.

 

 

 

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