Estlands Topographie, Natur und Klima

Estland ist wie die anderen baltischen Staaten auch stark eiszeitlich geprägt. Es gibt keine Berge, dafür aber weites, sanftes Hügelland, zahlreiche Seen und noch mehr Inseln. Insgesamt gibt es 1520 Inseln in der Ostsee, die zu Estland zählen. Das Land wird im Westen von der Ostsee (vor allem der Bucht von Riga) und im Norden von der Ostsee, genauer gesagt dem Finnischen Meerbusen, begrenzt. Im Osten hingegen dominiert der Peipsi järv (Peipus-See). Selbiger ist durch einen schmalen Zugang mit dem Pskovskoye Osero (Pskover See) verbunden. Der Großteil der estnisch-russischen Grenze verläuft in der Mitte dieser Seen.

Grössere Hügel gibt es nur im Südosten des Landes, mit dem Suur Munamagi als höchsten 'Gipfel' mit einer schwindelerregenden, nach einem Sauerstoffgerät verlangenden Höhe von 318 m. Wie auch in Finnland bestimmt eine buchten- und inselreiche Küste den Nordwesten des Landes. Westlich der Küste sind vor allem die grosse Saaremaa saar (Insel Ösel) und die kleinere Hiiumaa saar (Insel Dagö) nennenswert.

Das Klima Estlands ist eher maritim geprägt. Will heissen, die Sommer sind nicht sehr lang und eher kühl, die Winter sind ebenfalls nicht sehr lang und verhältnismässig warm - zumindest für den Breitengrad. Von Ende November bis Februar gibt es nur wenige frostfreie Tage. Der meiste Niederschlag fällt im Sommer, aber mit nur rund 500 mm Niederschlag pro Jahr ist es in Estland kaum feuchter als in Berlin.

 

 

 

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