Mazedoniens Topographie, Natur und Klima

Mazedonien - das bedeutet Berge, Berge, Berge und hier und da auch Berge. Es gibt keinen Zugang zum Meer; der Grossteil des Landes liegt auf einem 600 bis 900 Meter hohen Plateau. Mitten durch das Land fliesst der Вардар (Vardar)-Fluss, der schliesslich in der Nähe von Thessaloniki in die Ägäis mündet.

Titov Vrv
Der Titov Vrv, von Skopje aus gesehen

Im Südwesten des Landes gibt es zwei grosse Seen - den ез. ПреспаPrespa-See und den ез. Охрид Ohrid-See - letzterer mit max. 294 m Tiefe der tiefste See auf der Balkanhalbinsel. Die höchsten Berge findet man im Nordwesten rund um Tetovo - hier erstreckt sich die Шар Планина Shar Planina (Schar-Gebirge) mit dem 2'763m hohen Голем Кораб Golem Korab an der albanischen Grenze als höchster Erhebung des Landes, gefolgt vom nur 15m kleineren Титов врв Titov Vrv. Auch die Bergkette zwischen den beiden Seen ist äusserst beeindruckend und gleichzeitig einer der drei Nationalparks des Landes. Im Gebirge westlich von Тетово Tetovo gibt es gar zahlreiche Wintersportmöglichkeiten und Skilifte.

Dank des naheliegenden Mittelmeeres ist das Klima recht moderat mit heissen, trockenen Sommern und nicht allzu kalten Wintern, wobei die Berge jedoch absolut schneesicher sind. Dank dieses Klimas und fruchtbarer Böden gedeiht in Mazedonien fast alles - Getreide, Tabak, Reis, Baumwolle, Gurken, Tomaten usw. werden in grossem Stil angebaut und auch exportiert. Auch der Untergrund hält einiges bereit: Chrom-, Mangan-, Blei-, Zink- und Wolframerze werden abgebaut. Er hält jedoch noch etwas anderes bereit, nämlich verheerende Erdbeben. So wurde 1963 die Hauptstadt →Skopje in einem desaströsen Erdbeben zerstört.

 

 

 

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