Prolog

Vietnam hat bekanntermassen eine bewegte, leidensvolle Geschichte: Erst stand es unter permanenten Einfluss Chinas, dann wurde es mit brutaler Hand von Frankreich regiert, kurzzeitig von Japan besetzt, und schliesslich nach heftigen Kämpfen diverser Mächte zweigeteilt. In den 1960ern führte die Zweiteilung letztendlich zum hinlänglich bekannten Vietnam-Krieg. Nach der Wiedervereinigung des Landes infolge des Sieges von Nordvietnam wurde das gesamte Land sozialistisch. Und das ist es auch noch heute. Wie auch in China verfolgte man jedoch auch in Vietnam seit den 1980ern eine Politik der wirtschaftlichen Öffnung. Das geschah und geschieht weniger brachial als in der Volksrepublik China, aber Vietnam wird zurecht seit Jahren als einer der Tigerstaaten angesehen. Doch Vietnam ist und bleibt sozialistisch, und wie es aussieht, wird sich das so schnell nicht ändern.

Vietnam hat ausserordentlich viel zu bieten: Von traumhaften Küsten bis hohen Bergen, wuchernden Großstädten bis malerischen Bergdörfern, eine hervorragende Küche und vieles mehr. Allerdings braucht man Zeit, das Land zu erkunden - schliesslich liegen der Norden und Süden des Landes über 1,500 km entfernt.

Visa

Vietnamesisches Visum - gültig einen Monat
Vietnamesisches Visum - gültig einen Monat

Die meisten Nationalitäten benötigen ein Visum für Vietnam - das schliesst auch Deutsche, Schweizer und Österreicher mit ein. So dies nicht ein Reisebüro organisiert, gibt es zwei Möglichkeiten, an ein Visum zu gelangen:

  1. Man sucht die vietnamesische Botschaft im eigenen Land (gern auch woanders, zum Beispiel in Bangkok) auf und beantragt dort ein Visum
  2. Man beantragt online ein sogenanntes visa upon arrival. Das kostet zwischen 15 und 20 US$, und man erhält hernach ein amtlich bestätigtes Schreiben, Dieses muss man dann bei der Einreise nebst gültigem Reisepass und zwei Passphotos beim "Visa upon arrival"-Schalter vorlegen. Nach ein paar Minuten Bearbeitungszeit (das kann freilich schnell länger dauern, wenn schon viele andere Reisende dort warten) bezahlt man schliesslich 45 US$ (Gebühr für ein Visum für einmalige Einreise, gültig einen Monat) und bekommt sein Visum in den Pass geklebt. Man kann die Gebühr in US-Dollar bezahlen.

 

 

 

Geld

200'000 Dong-Schein
200'000 Dong-Schein

Gezahlt wird in Vietnam mit dem đồng (Dong) - das internationale Kürzel für die Währung ist VND und das offizielle Symbol das Zeichen (d mit einem waagerechten Strich unter dem d und quer durch die obere Hälfte), wobei man dieses Symbol kaum antrifft. Ein Dong bestand früher mal aus 10 hào und die wiederum aus jeweils xu, doch diese Einheiten wurden von der Inflation dahingerafft.

Auch Münzen gibt es mittlerweile eigentlich nicht mehr - nur noch Geldscheine in den Einheiten 1'000, 2'000, 5'000, 10'000, 20'000, 50'000, 100'000, 200'000 und 500'000 Dong. Anfang 2015 war ein Euro gut 25'000 Dong wert - was bedeutet, dass der größte Geldschein (500'000 Dong) zwar nach sehr viel klingt, jedoch lediglich 20 Euro wert ist. Aufgrund des niedrigen Preisniveaus kann es allerdings dennoch schwierig werden, mit einem 500'000 Dong-Schein zu bezahlen.

Das Jonglieren mit den grossen Zahlen erfordert anfangs etwas Übung. Hinzu kommt, dass nicht selten aus Bequemlichkeit die letzten drei Nullen weggelassen werden. Wenn man jemanden nach dem Preis fragt, und die Antwort lautet "one hundred", dann sind damit in Wirklichkeit natürlich 100,000 Dong gemeint. Nach anglo-amerikanischer Sitte wird bei geschriebenen Preisen ebenfalls abgekürzt - mit K. 25 K Dong sind entsprechend 25,000 Dong.

In größeren Städten gibt es reihenweise Geldautomaten, die in vielen Fällen neben den gängigen Kreditkarten auch Cirrus-Karten akzeptieren. Je nach Bank wird eine mehr oder weniger hohe Gebühr fällig. Bei Kreditkarten sollte man vorher schauen, ob der Automat auch wirklich zum Beispiel Visa akzeptiert - etliche Automaten akzeptieren überhaupt keine Kreditkarten oder wenn ja dann nur ausgewählte. Ansonsten kann man auch bei etlichen Banken sowie in vielen Hotels Geld tauschen. Es lohnt sich dabei allerdings, die Kurse und Gebühren zu vergleichen. In etlichen größeren Städten werden mitunter auch US-Dollar akzeptiert - Anfang 2015 rechnete man mit 20'000 Dong pro Dollar.

Abseits der großen Städte kann es schwer sein, einen Geldautomaten zu finden - man sollte sich von daher lieber mit genügend Bargeld ausstatten. Geld tauschen ist ausserhalb von Banken und Hotels auch möglich, aber hier sollte man natürlich Vorsicht walten lassen. Prinzipiell gilt, wie in allen anderen Ländern auch: Wenn das Angebot / der Umtauschkurs zu verlockend klingt, sollte man die Finger von lassen.

Preise

Die Preise liegen in Vietnam auf sehr niedrigem Niveau - vergleichbar mit Thailand oder den Philippinen. In zahlreichen Backpacker-Hostels in Hanoi kann man für ca. 160,000 Dong übernachten. Essen kann man auf der Strasse - für 20'000 Dong und mehr. Eine Fahrt mit dem Bus in und um Hanoi kostet 7'000 Dong (ob man 20 km fährt oder nur einen), ein Taxi kostet um die 14'500 Dong pro Kilometer. Der Eintritt in zahlreiche Sehenswürdigkeiten kostet 20'000 Dong. Man kann trotzdem schnell mehr Geld lassen: In etwas gehobeneren Restaurants kostet ein Hauptgericht meistens 100'000 Dong und mehr. Und: Touristen berechnet man gern schnell etwas mehr. Viele Taxis haben zwar Taxometer, aber die sind nicht selten frisiert. Und da vielerorts Preise nicht ausgeschildert sind, wird auch dort gern etwas mehr verlangt.

Vietnam ist ein Paradies, was Souvenirs anbelangt. Seide und Keramik zum Beispiel sind unschlagbar günstig. Kaffee hingegen erstaunlich teuer. So Preise nicht ausgeschildert sind, lohnt es sich durchaus, etwas zu feilschen. Wenn man jedoch das Gefühl hat, über den Tisch gezogen zu werden, sollte man dies auch kundtun - das klappt in der Regel. Vorsicht bei ungewollten Dienstleistungen wie Schuheputzen oder Verkäufern, die zum Beispiel Süssigkeiten auf der Strasse anbieten ("Probieren sie! Kostet nichts!"). In der Regel werden danach - für das vietnamesische Preisniveau zumindest - horrende Summen verlangt.

Wer nicht viel benötigt, in Strassenrestaurants isst und sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegt, kann leicht mit 10 Euro pro Tag zurechtkommen. Man kann aber auch die Kosten schnell auf 100 Euro und mehr hochtreiben - wobei das jedoch in Vietnam schon relativ schwierig ist. Mit 30 bis 50 Euro kann man allerdings sehr bequem leben und reisen.

 

 

 

 

Anreise

Von Deutschland kann man direkt nach Vietnam fliegen - Vietnam Airlines fliegt vom Flughafen Frankfurt am Main direkt nach Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt. Der Flug dauert gute 11 Stunden. Aus der Schweiz oder Österreich oder anderen Städten in Deutschland muss man mindestens ein Mal zwischenlanden. Es gibt dabei unendlich viele Möglichkeiten - man kann über Paris fliegen oder über Moskau, über Japan, Thailand, Singapur, Südkorea, Dubai, Qatar usw. Hin- und Rückflüge kosten meist um die 700 Euro herum, aber je nach Saison kann es auch etwas billiger oder teurer werden.

Im Terminal von Noi Bai (Hanoi Airport)
Im Terminal von Noi Bai (Hanoi Airport)

Die zwei grossen internationalen Flughäfen sind Tan Son Nhat International Airport bei Ho-Chi-Minh-Stadt sowie Noi Bai International Airport bei Hanoi, wobei der Flughafen von Ho-Chi-Minh-Stadt ab 2020 verlegt werden soll. Die Anbindungen nach Ostasien sind hervorragend, und seit 2004 gibt es sogar Direktverbindungen in die USA.

Vietnam hat Landgrenzen mit China, Laos und Kambodscha. Mit all diesen Ländern gibt es Grenzübergänge - insgesamt 18 (wobei sich diese Zahl freilich schnell ändern kann). Die meisten Grenzübergänge befinden sich entlang von Strassen, aber es gibt auch einen Grenzübergang für die Schiene: Zwei Mal wöchentlich fährt ein Zug von Hanoi nach Peking. Es gab auch noch eine Direktverbindung mit dem Zug von Haiphong (nahe der Bucht von Halong) bis nach Kunming in China, aber die Verbindung existiert seit dem Jahr 2000 nicht mehr. Ansonsten bleibt nur der Bus, aber die Fahrten können lange dauern. Eine Fahrt mit dem Bus von Hanoi bis nach Vientiane dauert rund 24 Stunden und kostet rund 30 Euro.

Sehr transparent: Taxipreisausschilderung in Hanoi
Sehr transparent: Taxipreisausschilderung in Hanoi

Im Land kommt man recht gut mit Bussen und Zügen voran, wobei das Bahnnetz nicht sehr ausgeprägt ist. Es gibt eine direkte Bahnverbindung von Hanoi bis HCMC (Ho-Chi-Minh-City) - die Fahrt dauert fast anderthalb Tage. Es gibt verschiedene Klassen im Zug - von Sitzen bis hin zu Schlafwagenabteilen. Für eine einfache Fahrt zahlt man von Hanoi bis HCMC rund 55 Euro (Sitz) bis 90 Euro (Schlafwagenplatz). Aufgrund der grossen Entfernungen entscheiden sich jedoch viele Reisende für das Flugzeug - das Inlandnetz der Vietnam Airlines ist gut ausgeprägt. Zudem gibt es auch noch Überlandbusse, die zum Teil mehr als einen Tag unterwegs sind. In Großstädten kommt man mit Bussen und Taxis voran. Busse sind sehr billig - in Hanoi bezahlt man zum Beispiel pro Fahrt 7'000 Dong - egal, wie weit man fährt. Bezahlt wird im Bus - dort gibt es jeweils einen Kassierer, der übrigens auch dafür verantwortlich ist, Plätze zuzuteilen: Sind mehr Menschen als Sitze vorhanden im Bus, bestimmt der Kassierer, wer aufstehen muss, um älteren Leuten Platz zu machen. Ein sehr löbliches System. Wer einmal das Taxisystem durchschaut hat, kommt auch damit hervorragend herum. Es gibt allerdings sehr viele schwarze Schafe. Ein Taxometer ist noch kein Garant dafür, dass man nicht zu viel berechnet wird. Etliche Taxis fahren mit frisierten Taxometern (sobald man das bemerkt, sollte man aussteigen - oder einen Preis aushandeln - wir entschieden uns einmal für letzteres, und das funktionierte recht gut). Es gibt grössere Taxiunternehmen, wie zum Beispiel Taxi Group in Hanoi - einfach auf solch ein Taxi warten, und man kann sich sicher sein, nicht ausgenommen zu werden.

In Vietnam gibt es zudem viele Cyclo - Fahrradtaxis, bei dem die Passagiere ganz vorn, also vor dem Fahrer, auf einer kleinen Sitzbank sitzen. Das sollte man durchaus mal erleben, aber den Preis sollte man im Voraus aushandeln. Für eine Stunde sollte man mit rund 4 Euro rechnen (im Sommer, wenn es richtig heiss wird, etwas mehr) - aber nur, wenn man allein fährt. Ansonsten wird es etwas mehr. Vor allem in Touristengegenden berechnen Cyclo-Fahrer aber auch gerne wesentlich mehr.

 

 

Essen und Trinken

Pho-Nudelsuppe mit Quay
Pho-Nudelsuppe mit Quay

Die vietnamesische Küche als solche ist eigentlich schon Grund genug, das Land zu besuchen: Es gibt sehr viel frisches Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch - und Kräuter, die das ganze wundersam abrunden. Von dieser fantastischen Mischung kommt bei den von Vietnamesen zum Beispiel in Deutschland betriebenen Asia-Imbissbuden höchstens ein Prozent an. Soll heissen, wer ein Mal bei einem Asia-Imbiss gegessen hat, weiss leider gar nichts über die vietnamesische Küche. Viele Vietnamesen beginnen den Tag mit einer stärkenden Nudelsuppe namens Phở (Pho) - eine klare Nudelsuppe mit breiten Reisnudeln und Fleisch (oft Rindfleisch), serviert mit frischen Kräutern (das kann zum Beispiel Koriander sein, aber auch andere Kräuter sind üblich und je nach Gegend und Laden unterschiedlich). Dazu werden Limetten und Chilies gereicht, die man sich optional in die Suppe mischen kann. Pho wird nicht selten zusammen mit quẩy (quay) (gebackene Brotstangen) gegessen. Pho findet man an allen Ecken und Enden - in Restaurants, aber auch in Strassengarküchen - und wer das Gericht nicht probiert hat, war nicht in Vietnam. Nicht überall schmeckt Pho zwangsläufig gut - die Suppe lebt und stirbt mit der Art, wie die Suppe gemacht wird, dem Fleisch und den Kräutern. Es lohnt sich auf jeden Fall, in der Unterkunft nachzufragen, wo Vietnamesen in der Gegend ihr Pho essen. Für eine Schale Suppe zahlt man rund 1 bis 2 Euro umgerechnet.



Eine weitere, über die Grenzen Vietnams hinaus bekannte Spezialität sind Gỏi cuốn - "rohe Frühlingsrollen", bei denen die frischen Zutaten in eingeweichtes Reispapier gewickelt und mit einem Dipp genossen werden. Letzterer ist meist sauer-scharf und mit gehackten Erdnüssen abgerundet. Das schöne an diesem Gericht ist die Schlichtheit: Prinzipiell kann man fast alle Zutaten verwenden, und so lange man das runde, vietnamesische Reispapier zur Hand hat, geht alles ganz einfach. Ich sollte vielleicht jedoch hinzufügen, dass ich die besten Goi cuon in meinem Leben nicht etwa in Vietnam, sondern im benachbarten Laos gegessen habe... Mehr zum Thema Goi Cuon und wie man sie zubereitet siehe hier (Englisch).

Die einstigen Kolonialherren - Franzosen - haben in Vietnam ihren Einfluss hinterlassen, so dass man dort - erstaunlich für diesen Teil der Welt - auch ganz gutes Brot findet. Das kann man zum Beispiel in Form eines Bánh mì, ein vietnamesisches Sandwich, geniessen: Französisches Brot, serviert mit typisch vietnamesischen Zutaten. Normalerweise sehr günstig und sehr schmackhaft. Auch an Süßigkeiten, mal mehr, mal weniger exotisch, mangelt es nicht in Vietnam.

Das schöne am Essen in Vietnam ist die Tatsache, dass die Lebensmittelindustrie als solche noch nicht richtig existiert. Supermärkte gibt es kaum - alles wird frisch auf Märkten eingekauft, kaum etwas ist tiefgefroren, und die meisten Sachen haben keinen langen Weg hinter sich vom Hersteller zum Teller. Die Sachen sind frisch, und das schmeckt man. Restaurants gibt es zwar etliche, vor allem in den Großstädten, doch Garküchen auf der Strasse und fliegende Händler sind noch immer sehr verbreitet. Es ist freilich etwas riskanter für Reisende mit nervösem Magen, dort zu essen, aber da gibt es wesentlich riskantere Länder als Vietnam. Übrigens gibt es in Vietnam auch reichlich Exotisches - in Restaurants und Garküchen gibt es mitunter auch Gerichte, in denen Insekten, Frösche, Schlangen, Hunde usw. die Hauptrolle spielen.

Auch bei Getränken hat Vietnam viel zu bieten. Aufgrund des grossen Obstangebotes gibt es - wie überall in der Region - überall frische Obstsäfte in allen möglichen Variationen. Die üblichen weltbekannten Erfrischungsgetränke gibt es freilich auch. Zudem ist Vietnam berühmt für seinen Kaffee - schliesslich baut man im vietnamesischen Hochland auch Kaffee an. Dieser wird in einer besonderen, einfachen Konstruktion aufgebrüht, ist meistens sehr stark (beinahe schon dickflüssig, ähnlich wie in Laos) und oft mit Zucker oder ähnlichem gesüsst. Vietnamesische Kaffeesorten tragen zudem oft eine an Schokolade erinnernde Note. Vietnam ist sogar nach Brasilien der zweitgrösste Kaffeeproduzent der Welt, aber vietnamesischer Kaffee ist trotzdem kaum ausserhalb des Landes zu finden. Der indonesische Kaffee Kopi Luwak - bestehend aus von sogenannten Fleckenmusangs gefressene und dann halb verdaut wieder ausgeschiedene Kaffeebohnen - ist als solcher ebenfalls in Vietnam zu finden. Dort heisst er cà phê Chồn beziehungsweise auf Englisch Weasel Coffee und ist, wie sollte es anders sein, teurer als üblicher Kaffee. Geschmacklich kann man davon halten, was man will - dem Autor dieser Seiten, seines Zeichens bekennender Kaffeeliebhaber - liegt jedenfalls nicht allzu viel daran, zumal man auch nicht wissen kann, wie der Kaffee wirklich entstanden ist (es gibt mittlerweile auch synthetisch hergestellte Sorten sowie "Katzenkaffee" aus grösseren Farmen, in denen die Tiere ... nun ja, wie Hühner gehalten und gestopft werden.

Wie auch im Nachbarland Laos kommen auch in Vietnam Bierliebhaber auf ihre Kosten. Die bekannteste Exportmarke heisst 333 (Ba-ba-ba), aber die sieht man in Vietnam erstaunlicherweise relativ selten. Häufiger sieht man da eher schon Beer Hanoi oder Beer Saigon. Ein besonderes Phänomen ist jedoch Bia hơi - ein leichtes Faßbier mit rund 3% Alkoholgehalt. Bia Hoi ist keine Marke sondern wird in vielen verschiedenen Orten produziert. Aufgrund der meist hohen Temperaturen ist die Leichtigkeit durchaus willkommen und das Bier vom Typ Lager durchaus erfrischend. In Hanoi bezahlt man zudem für ein Glas Bia hoi gerade mal um die 5,000 Dong, also lediglich 20 Cent.

Vietnam produziert auch Rotwein - teilweise wird jener aus einer Trauben-Maulbeeren-Kombination hergestellt. Persönlich habe ich zwei Sorten getestet, und leider waren beide Sorten eher kaum geniessbar. Auch an höherprozentigen Spirituosen mangelt es nicht - so gibt es zum Beispiel verschiedene Variationen von Reisschnapps. Erwähnt werden sollte hier Nep Moi - ein knapp 40%iger Wodka auf Klebreis-Basis, mit dem man interessante Cocktails mixen kann (schmeckt auch pur, aber das muss jeder selbst wissen).

 

 

 

 

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