Reiseberichte

Name

Der Name stammt aus dem spten Mittelalter und leitet sich vom Namen Taani Linn (Burg der Dnen) ab. Noch lter ist der deutsche Name Reval, der wiederum vom Provinznamen Rvala abstammt. Davor wiederum wurde die Burg - damals noch ohne Stadt - Lindanise bzw. in russischen Quellen Kolyvan genannt.

Lage

Lage von Tallinn
Tallinn

Tallinn befindet sich im Norden ?Estlands in derProvinz Põhja-Eesti (Nordestland). Die Stadt liegt an einer geschtzten Bucht des Finnischen Meerbusens. Auf der anderen Seite des Meerbusens liegt Helsinki - selbiges ist nur 85 km entfernt. Die Stadt wird jedoch nicht nur im Norden von Wasser begrenzt, sondern auch im Sden - dort liegt der Ulemiste Jrv (jrv=See). Die Altstadt ist nur zwei, dreihundert Meter von der Kste entfernt. Die Neustadt erstreckt sich einige Kilometer Richtung Sden.

Einwohner

Tallinn ist eigentlich ziemlich klein - die Stadt hat gerade mal rd. 400,000 Einwohner. Was allerdings bedeutet, dass fast jeder dritte Este in der Hauptstadt wohnt. Da nach der Unabhngigkeit viele Nicht-Esten die Stadt verliessen, sank die Einwohnerzahl erstmal erheblich.

Stadtbild

Panorama der Altstadt I
Panorama der Altstadt I

Tallinn hat eine ganz klar definierte, eifrmige Altstadt, genannt Vanalinn, die zu weiten Teilen auch noch von einer intakten Stadtmauer sowie ein paar Parks umgeben ist. Von Nord nach Sd ist die Altstadt einen Kilometer lang, von Ost nach West an der breitesten Stelle 750 Meter. Die Altstadt selbst ist auch noch unterteilt in die grosse Burgunterstadt sowie die hher gelegene Burgstadt, genannt Toompea. Letztere beherbergt auch den Regierungssitz.

Der kleine Kopfbahnhof der Stadt, der Baltijaam, liegt nur wenige hundert Meter nordwestlich der Altstadt neben einem Park. Der grosse Fhrhafen sowie ein Heliport befinden sich ebenfalls nur einen Steinwurf entfernt nrdlich des Zentrums. Es gibt genau genommen zwei Hfen - der kleine Linnahallsadam (siehe unten) sowie nur etwas weiter stlich der Reisisadam, von dem die meisten Fhren gen Helsinki und Stockholm starten.

Der Bussijaam (Busbahnhof) liegt etwas abseits im Sosten der Stadt in der Str. Lastekodu. Nur zweihundert Meter entfernt befindet sich eine Strassenbahnhaltestelle. Die Linien 2 und 4 fahren von dort zur Altstadt. Fernbusse, zum Beispiel aus ?Riga, halten jedoch, bevor sie zum Busbahnhof fahren, im Zentrum (wird per Lautsprecher angesagt). Die Haltestelle befindet sich nahe des Theaters am Tammsaare-Park. Von dort braucht man nur ber die breite Strasse zu laufen und schon ist man in der Altstadt.

Panorama der Altstadt II (Fortsetzung des Panoramas oben)
Panorama der Altstadt II (Fortsetzung des Panoramas oben)

Tallinna Lennujaam, der internationale Flughafen, ist keine 12 km von der Altstadt entfernt - mit dem Bus Nr. 2 ist man ganz schnell im Stadtzentrum. Die fr Besucher interessanten Orte liegen also sehr dicht beieinander und machen die Stadt sehr leicht navigierbar.

Geschichte

Erste temporre Siedlungen sowie eine kleine Festung wurden bereits vor dem Jahr 1000 in und um das heutige Tallinn errichtet. Ab dem 11. Jahrhundert gab es die Festung Lindanise auf dem Burghgel, heute genannt Toompea. Richtig erwhnt wurde die Stadt aber erst im Jahre 1219, als die Dnen bei Tallinn landeten und die Esten bei Lindanise besiegten. Die Dnen bauten daraufhin ihre eigene Festung auf dem Toompea, welche folgerichtig von den Esten Taani Linn (Festung der Dnen) genannt wurde.

Die Geschicke der Burg und der sich entwickelnden Stadt wurden allerdings weniger von den Esten sondern mehr von den Dnen und den Deutschen bestimmt. Ende des 13. Jahrhunderts wurde die nun Reval genannte Stadt in die Hanse aufgenommen und nahm eine wichtige Stellung im Handel der Hanse mit der Rus im Osten ein. 1346 verkauften die Dnen schliesslich Nordestland inklusive Tallinn an den Deutschen Orden. Teile der Befestigungsanlagen wurden seit jener Zeit gebaut. Dank des Handels mit dem Osten wurde die Stadt zu einem sehr bedeutenden und reichen Ort - komplett verwaltet von Deutschen. Gerade zu jener Zeit fanden viele noch heute benutzte deutsche Wrter Einzug in die Sprache. Die Bltezeit erlebte man im 15. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurden auch zahlreiche Kirchen gebaut. Anfang des 16. Jahrhunderts eroberte der Protestantismus nach und nach die Region.

Der Livonische (auch livlndische) Krieg im 16. Jahrhundert griff auch auf Estland und Tallinn ber. Letztendlich wurde die Stadt 1561 schwedisch. Kurze Zeit spter versuchten die Russen zwei Mal vergeblich die Stadt zu erobern. Die Bedeutung als Handelsstadt nahm ab, dafr wurde der Ort mehr und mehr zur Festungsstadt ausgebaut. Im 17. Jahrhundert wurde die Stadt von der Pest und einer Feuersbrunst heimgesucht. Whrend des Nordischen Krieges Anfang des 18. Jahrhunderts ergab sich die Stadt kampflos dem Zarenreich - wohl aus heutiger Sicht ein Glcksfall, denn so blieben die Zerstrungen in Grenzen. Fortan war die Stadt Bestandteil des russischen Reiches und verlor nach und nach ihre Privilegien.

Die Industrialisierung und der Bau eines Hafens hoben jedoch die Wichtigkeit von Tallinn hervor. 1870 wurde Tallinn schliesslich durch eine Eisenbahnlinie mit St. Petersburg verbunden. Anfang des 20. Jahrhunderts erstarkte die estnische Nationalbewegung. Im Ersten Weltkrieg wurde es jedoch chaotisch - die Deutschen nahmen die Stadt 1918 ein, verloren sie aber schnell wieder. Nun begann ein erbitterter Kampf zwischen Bolschewiki und Nationalisten, den letztere fr sich entschieden. Von 1918 bis 1949 war Tallinn so erstmals Hauptstadt der Republik Estland. 1940 nahm die Sowjetunion die Stadt ein, im folgenden Jahr erreichte die Wehrmacht Tallinn. Und blieb bis 1943. Danach wurde Estland wieder abhngig und Tallinn die Hauptstadt der Sozialistischen Sowjetrepublik Estland. Obwohl Tallinn von der Roten Armee whrend des Krieges bombardiert wurde, blieben die Kriegsschden gering. Mehr als ein halbes Jahrhundert lang wurde Tallinn nach dem Krieg eine gesperrte Stadt, die nicht von Auslndern besucht werden durfte. 1991 wurde die Stadt erneut zur Hauptstadt der wieder unabhngigen Republik Estland. Und es hat sich viel getan seither - Spuren der kommunistischen Zeit sind kaum noch zu finden - da muss man in den Aussenbezirken schon suchen. Mehr zur Geschichte siehe auch ?Geschichte Estlands.

Anreise

Zur Anreise mit smtlichen Verkehrsmitteln siehe ?Anreise in Estland.

In Tallinn kommt man hervorragend mit der Tramm (Strassenbahn) voran. Es gibt 5 Linien, die auch den Bahnhof und Busbahnhof anfahren sowie das Stadtzentrum umrunden. Normale Busse gibt es natrlich auch. Fahrkarten muss man vorher kaufen und im Fahrzeug entwerten. Ein Ticket kostet 10 EEK. Wer beim Schwarzfahren erwischt wird zahlt saftige 600 EEK.

 

 

Wie auch in ?Vilnius und ?Riga ist diekomplette Altstadt Tallinns, die Vanalinn, als UNESCO-Weltkulturerbe eingestuft worden. Zurecht. Dabei ist die Atmosphre in Tallinn ganz anders als in den anderen beiden Stdten. Obwohl die moderne neue Stadt mit all den Bankhochhusern und Hotels direkt vor den Toren der Altstadt liegt, whnt man sich im Zentrum doch im Mittelalter. Das liegt zu einem grossen Teil an den martialischen Aussenmauern und Trmen. Richtig schn zur Geltung kommen die Trme im Nordwesten der Altstadt entlang der Strasse Laboratooriumi. Sowie beim Blick vom Parlament Richtung Kiek in de Kk - nicht der einzige deutsche Name in Tallinn (Photo siehe ?Geschichte Estlands). Der Name bedeutet "Schau in die Kche" - weil man von dort in die Kchen der Bewohner schauen konnte.

Tallinn: Mauer und Trme entlang der Laboratooriumi
Mauer und Trme entlang der Laboratooriumi

Im Sdwesten der Altstadt schliesst sich ein kleiner, etwas hher gelegener Bereich an, der Toompea genannt wird. Diese separat von Mauern umgebene Burgstadt zhlt zu den ltesten Bereichen Tallinns. Vom Rest der Altstadt gelangt man nur ber die Pikk Jalg oder den steilen Pfad namens Lhike Jalg nach Toompea. Dieser Bereich besteht aus schmalen Gassen und Gsschen, in denen sich auch einige Botschaften niedergelassen haben. Dot findet man auch auf Anhieb die grosse Aleksander Nevski Katedraal (bersetzung berflssig), die so gar nicht ins Bild passt. Als Zeichen der Macht wurde der Bau 1901 vom Zaren angeordnet. Die Kathedrale steht wie eine Bedrohung vor dem Parlamentsgebude, weshalb es auch Stimmen gab, die die Versetzung dieser typisch russischen Kirche forderten.

Tallinn: Die Alexander Nevski-Kathedrale
Die Alexander Nevski-Kathedrale

A propos Parlament - jenes ist in der Toompea Loss (loss = Festung) untergebracht - zusammen mit anderen Teilen der Regierung. Deshalb kommt man auch nicht rein. Die Festung nimmt die ganze Sdwestecke der Burgstadt ein. Dort berragt der 50 m hohe Pikk Hermann (Langer Hermann) das Schloss und das Umland. Die Burg wurde von den Ordensrittern gebaut und ist heuer quasi der 'Reichstag' von Tallinn.

Mitten in Toompea findet man auch den markanten Dom Toomkirik. Gebaut von den Dnen, ist dieses Bauwerk die lteste Kirche Tallinns. Besonders schn nicht nur in Toompea sondern in der ganzen Altstadt sind all die kleinen Gassen, die oftmals einfach zu eng sind fr Autos. Und so hat man sie ganz fr sich allein und kann all die netten, kleinen und oftmals bunten Huschen bewundern. Toompea liegt im Schnitt 25 Meter ber dem Rest der Altstadt. Und so hat man von der Aussichtsplattform Vaateplats im Norden sowie einem weiteren Punkt im Nordosten einen hervorragenden Blick auf Hafen, Altstadt und Meer (siehe Panorama oben). Mitten in Toompea befindet sich ausserdem noch das Eesti Kunstimuuseum. Hinzu kommen zahlreiche private Kunstlden hauptschlich entlang der Lhike Gasse.

Tallinn: In den engen Gassen von Toompea
In den engen Gassen von Toompea

In der All-linn genannten Unterstadt wimmelt es nur so von Kirchen, Museen, Theatern, Klstern, Souvenirlden usw. So ziemlich genau in der Mitte liegt der grosse Raekoja Plats (Rathausplatz) mit einigen teuren Cafés, Restaurants und dem alten Rathaus. Hinter dem Rathaus, im alten Kerker (Raevangla), befindet sich eine interessante Ausstellung zum Thema Photographien, in der es auch schne alte Photos von Tallinn zu sehen gibt. berhaupt Museen - davon gibt es etliche. Vom Naturkundemuseum bers Stadtmuseum, Geschichtsmuseum, Meeresmuseum bis hin zum Hygienemuseum - um nur einige zu nennen.

Tallinn: Blick Richtung Hafen
Blick Richtung Hafen

Auch die vielen Klooster und Kirik (Kirchen) sind schn. Nennenswert ist Oleviste Kirik (Hl. Olaf Kirche) im Norden der Altstadt. Begonnen wurde der Bau im 13. Jahrhundert. Sie wurde im 15. Jahrhundert umgebaut und erreichte damals eine Hhe von 159 (!) m - damals das hchste Bauwerk der Erde! Allerdings bsste die Kirche den Turm spter durch Brand und Blitzschlag ein. Die heutige Form stammt aus dem Jahre 1840, und mit der jetzigen Hhe von 124 m ist die Kirche das hchste Gebude von Tallinn (der Fernsehturm ist weit weg).

Es gibt auch interessante Jugendstilhuser
Es gibt auch interessante Jugendstilhuser

Im allgemeinen kann man jedoch auch in Tallinn sagen: Reisefhrer weglegen und einfach drauflos laufen. Es gibt viel zu sehen. Huser aus vielen Jahrhunderten. Winzige Schlippen. Eher modern anmutende Jugendstilhuser mit witzigen Details. Betrunkene Finnen. Ach nein, das war etwas anderes. Auch nachts ist ein Streifzug durch die Gassen ein Genuss - zahlreiche Gebude werden nachts angestrahlt. Und an Restaurants und Bars mangelt es in Tallinn wahrhaftig nicht. Die Stadt ist auf jeden Fall gut fr sehr ausgedehnte Spaziergnge...

Das nchtliche Tallinn hat auch etwas...
Das nchtliche Tallinn hat auch etwas...

Man sollte aber auch getrost einmal ausserhalb der Altstadt herumlaufen. Direkt an der Nordspitze der Altstadt, unterhalb des Turms Paks Margareeta (die dicke Margareta) findet man das Estonia-Mahnmal. Dieses eindrucksvolle Monument - ein langer, gewundener, aber in der Mitte unterbrochener Bogen aus Obsidian erinnert an die geschtzten 852 Opfer des Unglcks vom 28. September 1994, bei dem die Tallinn-Stockholm Fhre binnen kurzer Zeit in der Ostsee versank.

Von dort sind es nur wenige hundert Meter weiter nrdlich bis zur Linnahall (Brgerhalle), einem grossen, hsslichen Betonklotz, dessen hinterer Teil als Heliport benutzt wird (falls man mal kein Kleingeld fr die Fhre hat). Von dort fahren auch kleinere Fhren nach Helsinki.

Tallinn: Blick von der Brgerhalle gen Zentrum
Blick von der Brgerhalle gen Zentrum

Sdstlich des Zentrums, von selbigem nur durch eine breite Strasse und einen kleinen Park getrennt, liegt das moderne Zentrum der Stadt. Man braucht nur die Viru-Strasse entlanglaufen, zwei Trme links und rechts passieren und schon sieht man das 22-stckige Hotel Viru mit grossem Einkaufszentrum, schwedischem Supermarkt und unterirdischem Busbahnhof. Das ist erst der Anfang - dahinter stehen hypermoderne Bankgebude (und dahinter wiederum findet man das stinknormale, etwas schmutzige Tallinn) und dazwischen eine schlichte, einfache Holzkirche. berraschenderweise eine Armenische Kirche. Nicht die Tatsache, dass es hier eine armenische Kirche gibt, ist berraschend - die Diaspora von ?Armenien ist schliesslich berall - sondern die Bauart der Kirche, die absolut nicht armenisch aussieht...

Tallinn: Armenische Kirche
Armenische Kirche

 

 

Rund 50 km stlich der Hauptstadt beginnt der 680 km² grosse Lahemaa Rahvuspark - ein aus Kste, Wald, Sumpf und mehr bestehender Nationalpark. Dort leben noch Schwarzstrche, Nerze und mehrere andere, in Europa sehr selten gewordene Arten.

 

Mit richtig billiger bernachtung sieht es nicht allzu gut aus - zumindest verglichen mit anderen Stdten der Umgebung. Wer zentrumsnah und halbwegs gnstig bernachten mchte, sollte sich am besten in der Uus-Strasse umsehen. Die verluft parallel zur Altstadt an der Ostseite. Dort findet man zum Beispiel das Old Town Backpackers (Uus 14). Einzel- und Doppelzimmer gibt es nicht, nur Mehrbettzimmer. Eine Nacht kostet 225 EEK (16 Euro). Es gibt eine Gemeinschaftskche. Rund 200 m weiter nrdlich liegt das (Old Town) Hostel - ein altehrwrdiges, interessant ausgestattetes Hostel. Eine Nacht im Doppelzimmer kostet dort 325 EEK (21 Euro) pro Person. Es gibt einen Gemeinschaftsraum nebst Fernseher und eine antike Kche - die muss man gesehen haben!!! Die Angestellten sind sehr freundlich. Adresse: Uus Str. 26, Tel: +372-(0)-6411 281. E-Mail: info@oldhouse.ee, URL: www.oldhouse.ee.

Gnstig essen in der Altstadt!? Selten so gelacht! Restaurants haben ihren Preis in Tallinn. Ein Ort soll hier aber anempfohlen sein: das Hell Hunt in der Pikk 39, keine 5 Minuten von der Uus St. entfernt. Ist wie ein Irish Pub ausgestattet, zieht viele Jugendliche und expats an und braut sein eigenes Bier. Das Essen dort ist auch nicht zu verachten. Fr ein reichhaltiges Abendbrot mit Getrnken zahlt man rund 10 Euro - ich habe dort einige Esten kennengelernt, die mir versicherten, dass dies der beste Platz in der Altstadt sei. Wer also Spass haben will und ein paar Esten kennenlernen mchte - dies ist der richtige Ort.

Man kann sich freilich auch selbst verpflegen oder ausserhalb der Altstadt essen. Dann kommt man mit 3, 4 Euro durchaus ber die Runden. Aber wenn man schon mal da ist...

 

  • www.tallinn.ee: Offizielle und sehr umfangreiche Seite der Stadt. Mit vielen ntzlichen Informationen. Auf Estnisch, Russisch und Englisch.
  • www.tallinn.info: Schne, an Besucher der Stadt gerichtete Webseite. Interessantes Design - allerdings nix fr Leute, die kein DSL haben...

Ihr habt eine interessante Seite ber Tallinn oder kennt eine gute Seite? Dann her damit! Nachdem ich die Seite berprft habe, werde ich sie hier aufnehmen. Link bitte ber Kontaktformular.

 

 

 

 

 

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